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June 19 2013

sovielsand
10:33
Abgelehnte Alternativen von John F. Kennedys Redenschreiber

via auslisten.de
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January 22 2013

sovielsand
09:33
Vor einigen Tagen wurde die Hauptstrecke der Untergrundbahn Neukölln-Gesundbrunnen eingeweiht. Das großzügige Bauprogramm sah darüber hinaus weitere Streckenbauten vor, aber nicht alle Verkehrsblütenträume reifen, die Zeiten sind schlecht... Sie führt mitten durchs Stadtzentrum aus Proletariervierteln in Proletarierviertel... Der Bahnhof Rosenthaler Straße sucht sogar durch seine rosig angehauchten Wandplatten die Illusion zu erwecken, als ob diese Gegend ein Rosental sei. Das Publikum, das die [U8] benutzt, sieht freilich nicht eben illusionsfähig aus. Die Zeiten sind schlecht, und auch die netten Wagen, die sauberen Bahnhöfe helfen nicht darüber hinweg.
 
— Siegfried Kracauer: Proletarische Schnellbahn (1930) — [mit größtem Dank und liebsten Grüßen an Marco (L.O.)]
Tags: berlin u8 0113
Reposted byBerlinCallingnameless

July 12 2012

sovielsand
15:30

Ich frage den Verkäufer, was so eine Stange mit Kapseln kostet. „10 Kapseln ungefähr 3,50 Euro!“ Ich überschlage im Kopf: Das heißt also 35 Cent pro Stück. Bei circa 6 Gramm Kaffee pro Kapsel. Das sind… Ich rufe begeistert aus: „Krass, das sind ja nur 60 Euro pro Kilo Kaffee!“ Er strahlt mich an. Ironie versteht er auch nicht.

Sind die Jungs irre? Für 60 Euro bekomme ich wilden, handverlesen Dschungel-Kaffee mit Öko-Premium-Siegel, der so fair gehandelt wurde, dass ein äthiopischer Kaffeesammler seine Kinder in Berlin Theaterwissenschaften studieren lassen kann.

FUTTERblog: Müll hat einen Namen – Nespresso
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July 09 2012

sovielsand
14:00
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Sven van Thom - Prenzlberger sind auch Menschen
Reposted byBerlinCalling BerlinCalling

May 22 2012

sovielsand
09:54

March 07 2012

sovielsand
16:57

November 24 2011

sovielsand
10:04

November 07 2011

sovielsand
08:29

November 05 2011

sovielsand
16:57
Eine Häuserschlucht am Mehringplatz, nachts um halb drei. Unten auf der Straße, zwischen Supermarkt und Wettbüro, an einer zerstörten Telefonzelle, liefern sich zwei Männer ein Wortgefecht. Es geht um verletzte Ehre, alte und neue Lügen, eine Frau und, wenn man das richtig verstanden hat, um eine nicht rechtzeitig zurückgegebene CD. Bald will der eine Mann den anderen umbringen, der andere den einen ebenso. Auge um Auge, Zahn um Zahn, ganz ohne Zusatzversicherung. „Ich stech dich ab!“ – „Ich mach dich kalt!“ – „Ruhe da unten!“, ruft ein Anwohner vom Balkon herunter. Es könne doch nicht wahr sein, er müsse in zwei Stunden zur Schicht und sowieso: Ob sie einander nicht bitte zu Hause umbringen könnten.

Es hilft alles nichts, die Polizei muss kommen. Um endlich Ruhe zu stiften, rast sie mit ohrenbetäubendem Tatü-Tata die Friedrichstraße hinauf. Die Rivalen stieben auseinander und davon, der eine durch den Theodor-Wolff-Park, der andere in Richtung Hallesches Tor. Die Polizisten stehen eine Weile am Tatort herum und besprechen die Lage, dann suchen sie die Umgebung mit Taschenlampen ab. Als sie wieder davonfahren, die Friedrichstraße hinunter, ohne Martinshorn, aber mit Blaulicht, hört man aus der Höhe die kehligen Rufe von Graugänsen, die über Kreuzberg ziehen. Zunächst auch in Richtung Hallesches Tor, dann weiter. Nach Süden. Fort von hier.

Dirk Gieselmann


 
Tagesspiegel: Fünf Minuten Stadt – Kehlige Rufe
Reposted bybrightbyteBerlinCalling

October 28 2011

sovielsand
10:58
Man wird überwältigt vom Klischee: Der ganze Prenzlauer Berg ist mehr oder weniger Mitte dreißig und hat mehr oder weniger Kinder. Es ist sicher nicht so, jede Statistik hält ja dagegen, dass plötzlich Abermillionen Kinder von Eltern mit Abitur geboren werden in der Bundesrepublik. Es ist nur eben so, dass sie offenbar alle nur hier wohnen wollen. Oder im Nordend, im Glockenbachviertel, in Eimsbüttel, in der Neustadt - oder wie das Viertel in Ihrer Stadt heißt, wo Eltern fünfzehnhundert Euro für einen Kinderwagen ausgeben und die Jungen Leopold, aber nicht Marvin heißen.
FAZ: Am Prenzlauer Berg - Gibt’s ein richtiges Leben im Richtigen?
Reposted byBanditstowserBerlinCalling

October 14 2011

sovielsand
13:23

Der Wutbürger als Egoist?

Fast genau vor einem Jahr wurde er geboren - zumindest begrifflich: Der Wutbürger. Fortan trieb er überall sein Unwesen: Er war und ist natürlich immer noch gegen Stuttgart 21, gegen den Umbau der Berliner Kastanienallee, gegen die Olympiabewerbung Münchens, gegen Flughäfen und Flugrouten und natürlich gegen Atomkraft. Doch hinter diesen ganzen Dagegens steckt keineswegs ein nobler Vorzeigedemokrat, sondern einfach nur ein jämmerlicher Egoist.

Das meint zumindest Gerhard Matzig, Journalist und Autor des Buches „Einfach nur dagegen: Wie wir unseren Kindern die Zukunft verbauen", ein Anti-Wutbürger-Buch, erschienen im Goldmann Verlag, 224 S., 17.99 EUR.

via radioeins

September 29 2011

sovielsand
18:22
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I Charleston Berlin
 
Reposted byBerlinCallingmschuettlisainfojunkjulithuleultimaridcullyNutmurmeltierasterapaket

August 12 2011

sovielsand
13:50

Dieses Wahlplakat habt Ihr Euch aber nicht selbst ausgedacht, was? Zu Verhandlungen über ein angemessenes Ideenhonorar bitte unter info@titanic-magazin.de melden.

Auf weiterhin gute Zusammenarbeit: Titanic

    

TITANIC: CDU-Reinickendorf!
Reposted bylefuwandidemfischseineareyouboredebbebuttscratcherhexxeswoopMadMaidnadermanyouamakbrightbytesixtus42datenwolfaranjaegerthrill-killersofiasraspfairymalschauen2astridschlingelbesennordernznuh

July 23 2011

sovielsand
08:10
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Bombay Bicycle Club – Shuffle

July 11 2011

sovielsand
18:17
Immer wieder eine Freude ist die Split-LP, welche die jüdischen Skinheads aus Amerika [Jewdriver] mit den ebenfalls sehr unterhaltsamen Jesus Skins aus Hamburg zusammenband (Für immer Christ, will ich sein ... schalalalalong usw. usf.). Dann rannte diese Woche ein Demonstrationszug der "Jews for Jesus" die Friedrichstraße auf und ab, da dachte ich erst, die beiden Bands hätten sich zusammengetan, aber dann waren es doch nur ganz normale Irre.
— Peter Richter: Kleine Meinungen (FAS, 10.07.2011)

June 05 2011

sovielsand
18:31
Tags: berlin 0611
Reposted byBerlinCallingberlinJMLSinneswandlerinparenthesessuppendom

February 08 2011

sovielsand
09:04

February 05 2011

sovielsand
12:24

January 24 2011

sovielsand
12:41

Ein gutes Outfit ist stoffgewordenes Aufmerksamkeitshecheln. In dem Moment, in dem wir beschließen, dass wir bitte nicht so aussehen wollen wie alle anderen, kalkulieren wir mit dem Mittelpunkt. Hoffen darauf. Heimlich. Dass es uns vor Ort dann unglaublich nervt, bespannt oder behupt zu werden, ist pures Understatement. Schließlich kriegen wir das, was wir wollten. Oder waren wir doch zu heftig unterwegs? Zu gewagt für das, was wir als unseren Style bezeichnen würden?

Das Geheimnis ist die Haltung. Wir interviewten in der letzten Woche nicht etwa Menschen, die durchgeknallt durch die Messehallen rannten und nebenbei ihr (aus Britney Spears’ Naturhaaren von 2007 gefertigtes) Vintage-Cape glattstrichen. Sondern die, die gerade echt Wichtigeres zu tun hatten. Und ihre Fächer und Kartoffelsäcke mit einer Selbstverständlichkeit ausführten, die ohne jeden Zweifel zeigte, dass das ihr Ding ist.

Ein Klamottenstück einfach nur durch diese “Widerstand ist zwecklos”-Einstellung zu seinem Eigenen machen – ist es das, was die Gutgestylten von allen anderen abhebt?

sexdrugsblognroll.com: Erklär mir deinen Style 

January 21 2011

sovielsand
18:12

Und gestern las ich dann etwas, was ich immer schon befürchtet hatte, an dem ich verzweifele seit ich 15 bin und die Mädchen nicht mich küssen wollten sondern die Jungs mit der Barbour-Jacke, dem Benetton-Pullover, den Panama-Jack- Boots (richtig, das war Anfang der 90er Jahre). Ich las, dass Frauen Männer attraktiv finden, die viel Geld verdienen. Keine Vermutung, kein Verdacht, keine Meinung: das Partnerauswahlinstitut mit dem fragwürdigen Namen „Elite Partner“ hat das statistisch berechnet, angeblich haben sie das bei 1944 Hamburger Singles abgefragt.

Die Hamburger Singles haben aber noch mehr Antworten geliefert. Zum Beispiel, dass es für Frauen gar nicht wichtig ist, wie viel Geld der Mann verdient – es muss eben nur mehr sein als das, was sie selbst verdienen.

Wenn das alles stimmt, dann müsste das für die Liebe und den Fortbestand des gesamten Menschengeschlechts ja eigentlich bedeuten: alles kann so bleiben, wie es ist. Wir brauchen gar nicht mehr Frauen in Dax-Vorständen. Es ist gar nicht ungerecht, dass Frauen für den gleichen Job weniger bekommen als Männer – die Natur will das so, die hat das so vorgesehen auf das die Frau den Mann begehrt. Und der Mann trotzdem aussehen kann wie Schlumpi.

Im Moment sehen ja in Berlin wieder einige Männer aus wie Schlumpi, das liegt allerdings nicht daran, dass diese Männer viel verdienen, sondern daran, dass Fashion-Week ist.

Tagesspiegel: Über Prenzlauer Berg hinaus
Reposted bytowser towser
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